Ein Familientreffen auf einem Schiff wird zum Wendepunkt im Leben des Ingenieurs Markus. Als sein junger Sohn Adam von der gemeinsamen Toilettenpause mit Oma Renate eine kleine Schnittwunde davonträgt, erinnert sich Markus zum ersten Mal daran, was seine Mutter ihm angetan hat, als er selbst noch ein Kind war. Mit der Vorführung von Die Hände meine Mutter, ein Film von Florian Eichinger, begann am 10. April eine Filmreihe zum unbequemen Thema „sexueller Missbrauch an Jungen“, präsentiert vom Verein Gleichstark e.V./Frauen für Frauen e.V.

Dem Film folgte ein intensiver Fachaustausch unter MitarbeiterInnen, in dem das Tabuthema „ missbrauchende Frauen/Mütter“ umfassend diskutiert wurde. ExpertenInnen gehen mittlerweile von 10%-20% Täterinnen aus, obwohl über missbrauchende Frauen kaum geforscht oder gesprochen wird.  Um so wichtiger, daß diese Sache jetzt endlich thematisiert wird.

Drei weitere thematisch verwandte Filme,  Sleepers, Mystic River, und Don Jon stehen bis November 2018 im Fortbildungsprogramm des Vereins.