Informationen für Fachkräfte zur

Stationären Aufnahme von Kindern und Mädchen in unsere Wohngruppen Mädchenzuflucht „Sternschnuppe“                    

Aufnahmekriterien:

Diese können sich erstrecken von einer unmittelbaren physischen oder sexuellen Misshandlung bis hin zu permanenter Abwertung und Beschneidung ihrer altersgemäßen Erfahrungs- und Entwicklungsbedürfnisse. Auch Mädchen, die nicht unmittelbar von Gewalt bedroht oder betroffen sind, aber aus anderen Gründen nicht in ihrem bisherigen Lebensbereich verbleiben können, finden bei beiderseitiger Zustimmung von belegendem Jugendamt und Trägerverein Aufnahme.

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Grundsätze unserer Arbeit:

  • Antrag auf Aufnahme nur über das zuständige Jugendamt
  • Engagement für Mädchen und deren Familiensysteme, die von uns betreut werden
  • Sofortige Hilfe für Mädchen, die sich direkt an uns wenden
  • Individuelle Beratung: Wir orientieren uns am Bedarf jedes einzelnen Mädchens und erarbeiten entsprechende Hilfsangebote (vgl. §27 KJHG)
  • Parteilichkeit: Wir arbeiten für Mädchen bzw. Frauen, nehmen ihre Interessen wahr und handeln nicht ohne deren Wissen und Zustimmung
  • Schutz/Anonymität: Um Mädchen und Frauen vor Übergriffen zu schützen bleibt die Adresse der Zuflucht „Sternschnuppe“ geheim
  • Verselbständigung: Wir fördern die Entwicklung eigenständiger Lebensführung und selbstbewussten, verantwortlichen Handelns
  • Ressourcen-Orientierung: Wir ermutigen Mädchen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken, zu entwickeln und zu nutzen
  • Verschwiegenheit: Die Informationen über Mädchen und Frauen werden von unseren Mitarbeiterinnen vertraulich behandelt